Teresa

Freiräume und Schaufelbaggerträume

Gestartet in den Tag mit Käsebrot. Zwei Stunden Autofahrt nach Brandenburg an der Havel. Dort wartete schon Ralf Holzschuhe (Innenminister-SPD) vor der Galerie und Kunstschule „Sonnensegel“ auf uns. Wir bekamen eine kleine Einführung in die Kunst des Druckens und die Geschichte des Hauses. Dann durften wir uns an einer vorbereiteten Postkarte mit eigens entworfenem Wahlweckerlogo versuchen. Hochdruck. Hoch spannend. Zinkletter.

Danach ging es rüber in die Druckwerkstatt, in der wir uns selbst ein bisschen ausprobieren durften. Grafische Kunst macht mich unheimlich glücklich. Drucktechniken sind super spannend. Die drei (älteren) – gelernten – Drucker_innen wirkten auch sehr ausgeglichen und zufrieden. Toller Farbegeruch schwängerte die Luft.

Wir besuchten in Brandenburg eine berufsorientierte Oberschule, um auf die Landtagswahl aufmerksam zu machen. Von dort aus nahmen wir den RE1 Richtung Potsdam. Dort hatten wir ein Date mit Dirk vom Freiland. Freiräume, in denen Jugendliche Träume und Ideen Wirklichkeit werden. Man hat Platz und Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen und gemeinsam kreativ zu werden. Neben verschiedensten Initiativen gibt es im Freiland auch ein Konzerthaus und einen Jugendclub. Gäste können auf dem Gelände sogar übernachten und viel Platz für Urban Street Art ist auch vorhanden. Großartiges Konzept! Ich bin absoluter Fan vom Freiland – schon alleine, weil die Siebdruckwerktatt auf goldenen Stoff druckt.

Abschließend fuhren die Wahlwecker zum örtlichen THW. Wirkte alles sehr wie bei er Feuerwehr. Ich habe heute unglaublich viele neue Vokabeln gelernt, Abräumschaufelbagger ist nur eine davon. Ich durfte auf letzterem zusammen mit dem René fahren. Die müssen gedacht haben, wer ist denn die Verrückte, die alle Helmarten und Schutzbrillen aufsetzt und auf alle Fahrzeuge draufklettert?! Ich sag mal so, nach müde kommt doof. Und unsere Tour neigt sich dem Ende entgegen. Der THW ist eine witziger Verein, aber einfach gar nicht meins. Zu viele strikte Regeln, zu uniformiert.
Yeah, morgen geht’s nach „KW ghost town“ – die Stadt, in der ich Abi gemacht habe. Mal sehen, ob wir die Leute dort aufwecken können.

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